Über die Almhütte Fojtka

Die walachische Almhütte Fojtka wurde bereits vor 250 Jahren in Hutisko – Solanec errichtet und ist ein staatlich geschütztes Denkmal. Wir können Ihnen eine große Auswahl an Speisen verschiedenen Geschmacks anbieten, von kleinen und üblichen bis hin zu walachischen Spezialitäten. Wir werden bemüht sein, für Sie die beste Qualität vorzubereiten und fast allen Ihren gastronomischen Anforderungen genugzutun.

Zum geselligen Beisammensein sowie zum Tanz spielt für Sie darüber hinaus Zimbelmusik auf. Die Almhütte Fojtka ist gleichfalls für die Organisation von Hochzeiten, Feiern, Jubiläen, Firmenverhandlungen und weiterer Veranstaltungen geeignet.

Curriculum vitae der Vogtei von Hutisko

Die Vögte (tschechisch "fojti") hatten keinen Frondienst zu leisten, weil sie eigentlich die Vertreter der Herrschaft waren. Zum Beispiel trafen sich alle, die Schafskäse oder andere landwirtschaftliche Erzeugnisse abgeben sollten, in der Schenke. Die Vögte bedachten zunächst und beschlossen, was beim Vogt bleibt und was der Herrschaft abgegeben wird. Das bedeutet, dass der Vogt zuerst mit den einfachen Leuten und dann mit der Herrschaft über sie verhandelte. Die Glashüttenarbeiter bauten Bauernhäuser, um ein Zuhause zu haben. Z.B. das Grundstück Nr. 15, das Eliáš Majer – Glashüttenarbeiter – im Jahre 1639 für 400 Gulden mit allem Zubehör von seinem Vater gekauft hat, der auch Glashüttenarbeiter war, der es seit jeher benutzt hat. Dieses Grundstück kaufte wieder der Sohn, auch ein Eliáš, und das wurde bereits im Grundbuch von Hutisko vermerkt. Dann kaufte im Jahre 1639 wieder der Sohn Pavel Majer das Grundstück und schloss die für 60 Gulden gekauften Grundstücke Herálky, Ohryščanka, Bradáčky, Baložky, Jurlenka, Leští und weitere an dieses Grundstück an und die Nummer 15 wurde zu einer Vogtei. Was andeutet, dass man nicht genau weiß, wann die Glashütten erloschen sind, obwohl davon im 17. Jahrhundert geschrieben wurde, sie aber schon alte Hütten hießen. Auch das Hüttenwesen musste hier gewesen sein, denn der grundbücherliche Eintrag aus dem Jahre 1740 führt ausdrücklich an, dass zum Bauernhaus von Jan Lachman „Teile“ gehörten, die mit 20 mährischen Franken bewertet worden und zu einem besonderen Verkaufsgegenstand geworden sind. Nach dem Untergang der Hütten wurden Hutisko und Solanec zu einer Bauerngemeinde und die reich gewordenen Glashüttenarbeiter kauften sich hier und da Landwirtschaften und vergaßen ihre deutsche Herkunft. Die Vogtfamilie Majer hielt sich auf der Vogtei von Hutisko bis zum Jahre 1777. Sie verkaufte sie an Josef Křenka, aber der verkaufte sie bereits im Jahre 1798 an Martin Koláček weiter und dessen Geschlecht hielt sich in diesem Hause auch nach der Aufhebung des Vogtamtes bis zum Jahre 1924, als der letzte Bewohner der ehemaligen Vogtei und auch der Vogtei von Solanec verstarb, wo Vojtěch Koláček wirtschaftete.